Esstisch und Stühle

Weitere Links: Sitzmöbel, Behältermöbel, Schlafmöbel.

Bei der Esstischgruppe muss zuerst bestimmt werden, wie viele Personen am Tisch Platz haben müssen. Pro Person soll eine Kantenlänge von mindestens 60 bis 65 cm zur Verfügung stehen. Werden Esszimmerstühle mit Armlehnen gewählt, ist mit etwas größerem Platzbedarf zu rechnen. Da die Platzbedürfnisse wandelbar sind, werden heute viele Esstische als Auszugtische angeboten. Bei den Auszugtischen muss auf jeden Fall auf die Standfestigkeit auch im ausgezogenen Zustand geachtet werden.

Die Tischplatte hat im Verlauf eines Tischlebens enorm viel auszuhalten. Der Plattenart ist daher entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken. Die meisten Platten werden in furnierter Ausführung angeboten. Da die Furniere mehrheitlich 0,6 bis 0,8 cm dick sind, lassen sich beschädigte Flächen nur schwer ausbessern. Dickere Furniere können abgeschliffen und neu behandelt werden. Heute sind wieder viele Tische im Angebot, die eine massive Tischplatte aufweisen. Hier ist das Abschleifen – auch bei größeren  Beschädigungen - und neue Behandeln kein Problem; dafür sind diese Tische etwas teurer, doch der Mehrpreis lohnt sich auf die Dauer.

Tischplatten können nicht nur aus Holz sein. Stein, Glas und auch Kunststoff gehören zu den aktuellen Materialien. Richtig eingesetzt, hat jedes Material seine Vorzüge, aber auch seine Nachteile, die es bei der Möbelwahl zu beachten gilt. (Siehe Material und Materialeigenschaften)

Bevor ein Esszimmerstuhl gewählt werden kann, muss der Komfortanspruch festgelegt werden. Genügt ein einfacher, ungepolsterter Stuhl, oder bleibt man nach dem Essen gerne zu einer Plauderstunde sitzen? Im letzteren Fall wird wohl eher ein kleiner Sessel bevorzugt. In beiden Fällen ist auf den Sitzkomfort zu achten, denn dieser ist mehr von den Sitzproportionen als von der Polsterung abhängig. Sitzhöhe, Sitztiefe und Rückenausformung sind entscheidende Faktoren. Aus Sicherheitsgründen sind auch Standfestigkeit und Stabilität von großer Bedeutung.


Arbeitstisch

Wie im Wohnbereich die Arbeitsplätze beschaffen sein müssen, ist je nach Tätigkeit, Hobby und Neigung verschieden, denn die Bedürfnisse werden von den individuellen Ansprüchen bestimmt. Für reine Schreibarbeiten, wie sie im Privatleben anfallen, kann ein zierlicher Sekretär durchaus genügen. Auch wenn der Sekretär zierlich ist, sollten alle erforderlichen Utensilien wie Papier, Couverts, Schreibgeräte und Unterlagen einen richtigen und sinnvollen Platz erhalten.

Viele Tätigkeiten innerhalb der Wohnung haben nichts mit normalen Büroarbeiten zu tun. Hier ist auch kein Schreibtisch im üblichen Sinn notwendig. Erwünscht ist vielfach eine möglichst große Arbeitsfläche, auf der man genügend Platz zum Werken hat. Auch solchen Arbeitsbereichen ist ein masslich abgestimmter Stauraumbereich für die erforderlichen Utensilien zuzuordnen.

Seit einiger Zeit stellt sich in bezug auf den privaten Arbeitsbereich eine neues Problem. Es ist der Personalcomputer, der sich nicht immer problemlos in eine wohnliche Atmosphäre integrieren lässt. Im aktuellen Möbelangebot wird auf diese Problemstellung mit interessanten Lösungsvorschlägen eingegangen.


Nachttisch

Die wesentliche Funktion des Nachttisches ist Bereitstellung einer Ablagemöglichkeit neben dem Bett. Als ideale Höhe gilt die Höhe des Bettes (Oberkante Matratze), doch kann aus formalen Gründen problemlos eine andere Höhe gewählt werden. Die Größe der erforderlichen Ablegefläche hängt mit dem persönlichen Bedürfnissen zusammen. Ob der Nachttisch mit Schubladen oder kleinem Kästchen ausgerüstet werden soll, ist mehr eine Frage der persönlichen Gewohnheiten.

In den Möbelprogrammen werden auch Nachttische auf Rollen angeboten. Diese lassen sich in bequemen Positionen als Lesetisch, Krankentisch oder auch als Fernsehtisch einsetzen.


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